Bericht Mitgliederversammlung 2017

Es waren dieses Jahr Ersatzwahlen in Vorstand und Präsidiums angesagt. Ob dies ein Grund für 219 Mitglieder von Senioren für Senioren Küsnacht-Erlenbach-Zumikon war, der Mitgliederversammlung vom 8. März im Kirchgemeindesaal St. Georg in Küsnacht beizuwohnen, muss offen bleiben. Dass der internationale Frauentag die vielen weiblichen Mitglieder nicht hinderte zu kommen, erfüllte den Präsidenten Jürg Angst aus Itschnach sichtlich mit Freude und machte ihn stolz; denn es war das letzte Mal, dass er „auf dem Stuhl sass“.

 

Auch die Vielzahl der Gäste aus den Gemeinden und von Vereinen ähnlicher Ausrichtung durfte er sich anrechnen. Die grosse Zahl an Teilnehmenden ein Beweis dafür, dass SfS eine nicht mehr wegzudenkende Institution der Selbsthilfe im Alter und in der Bevölkerung und bei den Verantwortlichen der drei Gemeinden fest verankert ist.

 

Dass der Verein aktuell 2053 (im Vorjahr 2067) Mitglieder zählt, dass das Freiwilligen-Team sich aus 63 Frauen und 45 Männern im Alter zwischen 60 und 87 zusammensetzt, dass diese im Berichtsjahr 16'603 Einsatzstunden geleistet und gar 41'866 km an Begleit-fahrten erbracht hatten, das wurde aufmerksam und interessiert entgegengenommen und dann mit einem starken Applaus denen verdankt, die diese Leistungen erbracht haben. Dazu gehören natürlich auch die nunmehr vier Vermittlerinnen der Einsatzzentrale. Den Abschluss der Ausführungen des Präsidenten bildete der Dank an alle, die irgendwie mitgewirkt haben, so auch an die Behörden; der Jahresbericht und Jürg Angst ernteten warmen zustimmenden Applaus.

 

Thomas Mathys, der Rechnungsführer aus Erlenbach, entledigte sich der Aufgabe, die Rechnung 2016 und das Budget 2017 zu präsentieren, wie gewohnt mit Bravour. Das sehr gute Ergebnis zum Einen, die vor ins Auge fallende Abweichung in der Rechnung bei den Vergabungen konnte er plausibel vortragen; er musste keine Einwände oder Nach-fragen entgegennehmen - auch nicht, nachdem er versichert hatte, SfS werde 2017 wieder „grosszügiger an Andere denken“.

 

Nach sechzehnjähriger Tätigkeit als Protokollführerin tritt Marianne Damann aus Zumikon aus dem Vorstand zurück. Der verdiente Dank an sie und ihre Ernennung zum Ehrenmitglied kamen durch starke Akklamation zu ihrem Ausdruck. Als Nachfolgerin aus Zumikon im Vorstand stellt sich Ursula Hedlund zur Verfügung; nach sympathischer Vorstellung fand ihre Wahl diskussionslos durch Applaus statt.

 

Der Abschied von Jürg Angst findet noch nicht statt, denn er gibt fürs Erste nur das Präsidium ab, bleibt aber im Vorstand. Seine Verdienste um SfS wurden zwar eingehend erwähnt, sollen aber erst später „richtig“ gewürdigt und verdankt werden. Thomas Mathys wurde durch den Vorstand zum neuen Präsidenten vorgeschlagen und durch die Versammlung ohne jeden Einwand und mit viel Vorschuss-Applaus gewählt.

 

Die Grüsse der Behörden überbrachte Neo-Gemeinderätin Susanne Schubiger-Münger, die den Anlass benützte, sich und ihr Ressort ausführlich vorzustellen, Anton Schaller, Präsident des Zürcher Rentnerverbands, wies auf die sehr aktuelle Diskussion in den eidgenössischen Räten zur Rentenreform hin und Dr. H.U. Kull warb für seinen Senioren-Verein Küsnacht.

 

Das ausführliche Referat von Dr.phil.hum. Julia Schmid zum Thema „Mit Schwung und Bewegung ins Alter“ fand auch dank klar erläuterten Tabellen einen guten Zugang zu den Zuhörenden. - Der traditionelle Apéro zum Abschluss der Veranstaltung geriet zwar etwas kurz, tat aber seinen Zweck, sich kennen zu lernen oder um seit langem bestehende Beziehungen wieder aufzufrischen, auch dieses ein Ziel von SfS.

 

Bernhard Kamer

 



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